„Die historischen Gebäude sind das steinerne Gedächtnis unserer Stadt“.

Amtsgericht

Mit ihrer Zerstörung verliert eine Stadt ihre Identität. Während der blinde Abrisswahn der 1960er und 1970er Jahre in den meisten Städten einer zunehmend besonnenen Stadtentwicklung wich, werden in Mettmann ungebremst bis heute stadtbildprägende Bauwerke zerstört. Jüngste Beispiele sind der Abriss der ehemaligen Pestalozzischule (Amtsgericht) Gartenstraße und der italienischen Mission („Weißes Haus“) an der Düsseldorfer Straße. Als Ersatz bekommen wir immer wieder Gebäude präsentiert, die in die Kategorie „Bausünden“ fallen. Das Stadtbild wird doppelt geschädigt: erst durch den Verlust der historischen Bauwerke und dann durch billige Kartons in mieser Architektur.

Seit der Aufstellung der Denkmalliste Anfang der 1980er Jahre ist in Mettmann nicht mehr viel passiert. Unsere Initiative setzt dort an, wo die erste Kampagne endete. Über die mittelalterliche Geschichte des Stadtkerns hinaus wollen wir z. B. die Geschichte der Industrialisierung, der Mettmanner Landwirtschaft und die Entwicklung von Metzkausen beleuchten. Dies wollen wir gemeinsam mit den BürgerInnen und EigentümerInnen angehen.

Stadtbildpflege und Denkmalschutz stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Es geht um die Attraktivität von Mettmann: als Stadt zum Leben, zum Arbeiten, zum Einkaufen und zum Wohlfühlen. Oft sind es schon die kleinen Dinge, die das Erscheinungsbild prägen. So ist die Pflasterung in der Innenstadt, auch abgesehen vom Jubiläumsplatz, in schlechtem Zustand. Da fallen provisorische und unfachmännische Reparaturversuche ebenso auf wie erhebliche Schäden. Zusammen mit der Stadtverwaltung wollen wir möglichst kostengünstige Lösungen finden und bieten dazu unsere Mitarbeit an.

Pflaster-1           Pflaster-2

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